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Kronen Zeitung

vor 6 Stunden
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MENTALE PROBLEME

„Muss ehrlich sein“: Coutinho verkündet Abschied

krone Sport

Emotionale Worte und ein überraschender Abschied: Philippe Coutinho verlässt seinen Jugendklub Vasco da Gama und spricht offen über mentale Erschöpfung.


In seiner langen Karriere hat Philippe Coutinho viele Stationen erlebt. Nun endet auch sein Kapitel bei seinem Heimatverein Vasco da Gama. Auf Instagram erklärte der 33-Jährige: „Die Wahrheit ist, dass ich mental sehr erschöpft bin. Ich war immer sehr zurückhaltend, daher fällt es mir nicht leicht, das hier zu sagen, aber ich muss ehrlich sein.“

Seine Verbindung zu Vasco bezeichnete er als „Liebesbeziehung. Und das wird auch für immer so bleiben“. Dennoch sei der Zeitpunkt gekommen, einen Schlussstrich zu ziehen: „Mit schwerem Herzen verstehe ich, dass es jetzt an der Zeit ist, einen Schritt zurückzutreten und diesen Zyklus bei Vasco zu beenden. Ich bin dankbar für alles, was ich hier erlebt habe.“

Von Vasco in die Weltspitze
Coutinho spielte bereits in der Jugend für Vasco, bevor er 2009 sein Profidebüt gab. Ab 2010 startete seine Karriere in Europa mit Stationen bei Inter Mailand, dem FC Liverpool und dem FC Barcelona. Die Katalanen verliehen ihn 2019 für ein halbes Jahr an den FC Bayern – ein Wechsel, der sich sportlich auszahlte. Unter Hansi Flick gewann er mit den Münchnern das Triple aus Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal. In 38 Einsätzen erzielte er elf Tore und bereitete neun weitere vor. 2024 kehrte er schließlich zu Vasco zurück. Insgesamt absolvierte er 124 Spiele für den Klub.

Wirbel um Auswechslung
Zuletzt war Coutinho in Brasilien allerdings in die Kritik geraten. Nach seiner Auswechslung kehrte er nicht auf die Ersatzbank zurück, was für Diskussionen sorgte. In seinem Statement stellte er klar: „Dieses Trikot zu tragen, war eine der wichtigsten Entscheidungen, die ich je getroffen haben. Und bei jedem Training, bei jedem Spiel habe ich mein Bestes gegeben. Immer.“

Und weiter: „Ich würde niemals die Fans, meine Mitspieler und Vasco respektlos behandeln. Das habe ich noch nie getan.“

Der Moment der Auswechslung sei jedoch ein Wendepunkt gewesen: „In diesem Moment, auf dem Weg in die Umkleidekabine, spürte und erkannte ich, dass meine Zeit bei diesem Verein vorbei war, und ich kehrte nicht zurück, um mich auf meine psychische Gesundheit zu konzentrieren.“


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